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Ihr Herz schlägt für den Sport - Die Koronarsportgruppe

Koronarsportgruppe Denklingen

Zertifikat KoronarsportgruppeIhr Herz schlägt für den Sport: Eine Gruppe Männer und Frauen aus Denklingen und Umgebung trifft sich wöchentlich, um ihren Herzmuskel fit zu halten. 

1989 waren die Denklinger eine der ersten Koronarsportgruppen im Oberbergischen. Ein Gummersbacher Kardiologe rief Ende der 80er Jahre kreisweit die besonderen Turngruppen ins Leben. Das Ziel: Mit einem speziell abgestimmten Training sollten Menschen gestärkt werden, die an einer Herzschwäche litten oder einen Infarkt gehabt hatten. "Dazu habe ich eine Extraausbildung zur Übungsleiterin im Koronarsport gemacht", berichtet Übungsleiterin Ursula Lennarz.

Damals wie heute gibt's das Training auf ärztliches Rezept. Jeden Dienstag trifft sich die Gruppe - als eine Abteilung des SSV Denklingen (jetzt Sportfreunde Asbachtal 2011) - in der örtlichen Turnhalle. Während der anderthalb Stunden sprechen die Teilnehmer über ihren Gesundheitszustand, sie machen Ballspiele, Gymnastik und Übungen fürs Gedächtnis. "Beim Koronarsport ist die Ausgewogenheit wichtig", sagt Lennarz: "Der Herzmuskel muss zwar trainiert werden, doch eine zu große Anstrengung ist schädlich." Die 59-jährige Übungsleiterin kennt ihre Pappenheimer. "Ich weiß genau, wen ich wann bremsen muss".

Dass es kein Herzpatient übertreibt, kontrolliert auch stets ein Mediziner. Denn das Training geschieht unter ärztlicher Aufsicht: Von Anbeginn betreut Dr. Franz Edelbroich die Denklinger. Im Wechsel mit den Kollegen Tatjana Hartung und Udo Steiniger steht er für medizinische Fragen parat. Und Dr. Edelbroich leistet im Notfall Hilfe. "Doch einen Herzanfall hat in unserer Übungsstunde noch nie jemand bekommen", sagt Lennarz.

Sollte der Ernstfall doch eintreten, steht ein Notfallkoffer mit Medikamenten und Defibrillator parat. Der ist Pflicht beim Koronarsport. Außerdem muss ein Handy in Reichweite sein, um einen Notruf absetzen zu können. "Als wir vor 20 Jahren anfingen, machte uns das Telefon noch Probleme", erinnert sich Lennarz.

1989 startete die Gruppe mit vier Teilnehmern

Mit nur vier Teilnehmern ging's im Dorfgemeinschaftshaus von Wilkenroth los. Doch das hatte keinen eigenen Telefonanschluss. So versicherte sich Lennarz vor jeder Übungsstunde, ob auch ganz sicher der Nachbar zu Hause und sein Telefon intakt war. Nach zwei Jahren zog die Gruppe nach Denklingen um, denn dort gab's ein eigenes Telefon. Die Denklinger schwören auf den Nutzen ihres Sports. Doch die Krankenkassen sehen das leider etwas anders, bedauert Lennarz: "Mittlerweile genehmigen viele Kassen nur noch 90 Übungsstunden. Das ist für viele Herzkranke ein Handicap."

Weitere Informationen erhalten Sie bei:
Ursula Lennarz
Seifener Straße 4
51545 Waldbröl

Telefon: Tel. 02291 911304
E-Mail: ursula@lennarz-waldbroel.de



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